Jetzt kaufen, später bezahlen: Splitit macht dies in Form eines innovativen Modells möglich. So sind mit der weltweit einzigartigen Lösung des Unternehmens flexible Ratenzahlungen via Kreditkarte möglich, die direkt im Einkaufsprozess eingesteuert werden, dies zudem ganz ohne Zinsen oder Zusatzgebühren. Splitit Nutzer greifen dabei auf bestehendes Guthaben in ihrem Kreditkartenkonto zurück und machen ihren Einkauf so zu ihren Konditionen finanzierbar.

Auch Verkäufer profitieren dabei, wirkt sich die Methodik doch nachhaltig umsatzsteigernd aus, da potenziellen Kunden der Kauf besonders einfach gemacht wird. Dies schlägt sich in niedrigeren Absprungraten und höheren Bestellsummen nieder. Splitit ist zertifizierter Partner starker Player im E-Commerce wie VISA und MasterCard, Stripe, Magento und Shopify. 

„Wir sind stolz auf unsere Positionierung als führender Anbieter von zinsfreien kartenbasierten Lösungen für Ratenzahlungen und unterstützen dabei Käufer- wie Verkäuferseite auf globaler Ebene“, fasst Ran Landau, Chief Technology Officer von Splitit, die Mission des Unternehmens zusammen. „Seit unserer Gründung konnten wir unser Angebot konstant verfeinern und das gesamte Einkaufserlebnis für alle Beteiligten optimieren. Dies hat uns letztlich zu rasantem Wachstum verholfen. Observability mit New Relic One war beim Ausbau unserer Nutzerbasis und der Optimierung unserer Produkte eine enorm wichtige Tragsäule.

Modernisierung für Skalierbarkeit und Time-to-Market

Als Landau seine Position bei Splitit antrat, befand sich das Unternehmen just am Beginn seiner beeindruckenden Wachstumskurve. Rasch erkannte er, dass Splitit seine Software, Infrastruktur, Tools und Prozesse komplett neu denken und modernisieren würde müssen. „Unsere monolithische Architektur war ein signifikantes Hindernis, hielt uns davon ab, neue Features und Produkte rasch einführen zu können“, blickt Landau zurück. „Es galt, die besten Technologien – angefangen bei Microservices über Container, Kubernetes, CI/CD bis hin zur Instrumentierung – auf Skalierbarkeit, Observability und optimale Kontrolle auszurichten.“

Nach einer ersten Planungsphase begann Splitit, seine Monolith-Struktur in ca. 30 Microservices aufzugliedern. Gleichzeitig adaptierte man die Architektur der Cloud-Umgebung mit Amazon Web Services grundlegend neu. Landau hierzu: „In der zweiten Phase unserer Modernisierungs-Journey setzten wir mehrere Kernbereiche komplett neu auf: unsere Code-Basis und Cloud-Architektur, Instrumentierung und Observability, Sicherheitskonzepte, Produktentwicklung und Workflows. Kurzum: Wir haben damals das Gesamtunternehmen auf rasantes Wachstum ausgerichtet.“

Observability mit absoluter Konsequenz

In der dritten Modernisierungsphase konzentrierte sich Splitit auf die Umsetzung einer umfassenden Observability-Strategie und -Plattform, um im Zuge seiner Skalierung Performance und Kundenerlebnis weiterhin genau im Auge zu behalten. „Observability war für unsere Modernisierung eine elementare Komponente. Wir wussten: Für kontrollierte Skalierung mit einer derartigen Geschwindigkeit würden wir in allen Bereichen End-to End Transparenz benötigen. Wir wollten ja hoch hinaus, und das ging nur mit Observability.“

Als Unternehmen mit B2B2C-Marktposition muss Splitit hohen Erwartungen an Performance und Verfügbarkeit sowohl auf Käufer- als auch Verkäuferseite gerecht werden. „Genau deshalb wollten wir auch eine zentrale Plattformlösung und nicht verschiedene separate Technologien. Wir wollten die UX konsistent einsehen können und sie auf Datenbank- und Infrastruktur Ebene bis zum allerletzten Roundtrip-API-Call nachvollziehen können“, beschreibt Landau die Vision. „Optimale Observability für den gesamten Stack eben – da war New Relic natürlich ideal.“

Observability unternehmensweit

Mittlerweile kommt New Relic im gesamten Unternehmen umfassend für Insights zur System-Health und Performance von Software- und Business-Aspekten zum Einsatz: Sowohl beim Network Operations Center, beim Security Operations Center, im Bereich Business Intelligence, in Operations-, DevOps- und Architektur-Teams.

Landau beziffert dies in Zahlen wie folgt: „Use Cases für New Relic gibt es bei uns mehrere Hundert.“ „Bei den Network Operations allein haben wir Monitoring für etwa 15 New Relic One Dashboards instituiert. Unser Team vollzieht dort alle Abläufe in Echtzeit nach und gibt entsprechende Alerts aus oder mitigiert je nach Framework Probleme direkt selbst.“ 

Das DevOps-Team erfasst mit New Relic One, wie sich Code-Deployments auf Performance und Ressourcennutzung auswirken. Im Architekturbereich nutzt man Insights aus New Relic, um Probleme mit Einfluss auf Benutzererlebnis und Reaktionszeit zu identifizieren. Auf Business-Seite werden Performance und Conversion kausal und quantitativ in Zusammenhang gebracht, Daten- und BI-Teams wiederum leiten aus New Relic Informationen für den Sales Funnel ab.

Performance und CX-Optimierung als Continuous-Improvement-Prozesse

End-to-End Observability ist für Landau und sein Team Wegbereiter bei der Identifikation von Bottlenecks und Möglichkeiten zur Performance-Steigerung im System. „Im E-Commerce springen potenzielle Kunden rasch ab, wenn ihre UX nicht hohen Erwartungen genügt“, bemerkt Landau. „Latenzen, Reaktionszeiten und Roundtrips über Services und APIS hinweg sind deshalb ungemein wichtig, denn sie fungieren letztlich als zentrale Bausteine für responsive Kundenerlebnisse.“

Splitit konnte hier bei der Reaktionszeit für einen grundlegend entscheidenden API-Transaktions-Roundtrip ausgezeichnete Resultate erzielen: „Vor der Neukonzipierung unserer Systemarchitektur lag die Reaktionszeit bei 4 Sekunden. Nach der Modernisierung dann bei 3,5. Mit New Relic One konnten wir sie inkrementell noch weiter verbessern, sodass wir inzwischen bei unter 1 Sekunde angelangt sind, ganze 300 % weniger als unser ursprünglicher Benchmark also.“ 

Zu den vielen Vorteilen von New Relic One gehört für Landau und sein Team vor allem auch Distributed Tracing. „In unserem System tauschen dutzende Microservices untereinander und mit externen Services Informationen aus. Ohne Distributed Tracing wäre das für uns nur unzureichend kontrollierbar“, konstatiert Landau. „Wir haben damit einfach eine tolle Technologie an der Hand, die uns eine Komplettbild all unserer Microservices und unserer Container-Umgebung vermittelt.“

In unserem System tauschen dutzende Microservices untereinander und mit externen Services Informationen aus. Ohne Distributed Tracing wäre das für uns nur unzureichend kontrollierbar.

Ran Landau Chief Technology Officer, Splitit

Observability-Tuning: Vor dem Sprint ist nach dem Sprint

Continuous Improvement ist fester Bestandteil der Splitit Unternehmenskultur. „Jeder fünfte Sprint ist der Optimierung unseres Produkts gewidmet“, erklärt Landau. „Deswegen nennen wir diesen Schritt auch R&D Sprint. Unsere Entwickler fassen dabei alles an Insights und bekannten Problemen zusammen, um unsere Infrastruktur zu optimieren.“

„Es sind auch genau diese Phasen, in denen wir die interessantesten Erfahrungen machen. Wir leiten aus ihnen ab, was bei unserer weiteren Produktentwicklung zu tun ist, legen Schritte für neue Observability-Mechanismen fest, entdecken zusätzliche Monitoring-Aspekte und passen unser Gesamtkonzept an.“

Die Sprints für neue Produkte und Features basieren auf Insights, die Splitit aus New Relic One ableitet. „Wir bringen Nutzer-, Service-, Code- und Anwendungsverhalten zusammen und extrahieren aus dieser Kombination besonders nützliche Erkenntnisse für unsere Produkt-Roadmap und unser Feature Set“, erläutert Landau.

Wachstum mit Gewissheit

Modernisierung via Cloud-Technologie gepaart mit Full-Stack Observability vermittelt Splitit die Grundlage für so dynamisches wie kontrolliertes Wachstum. „Unsere gesamte Infrastruktur im Verbund mit New Relic ist vor allem auf eines auslegt: Skalierung nach Maß, so schnell wie möglich, ohne dass dabei Raum für blinde Flecken oder Probleme wie in der Vergangenheit entstehen würde“, so Landaus Resümee. „New Relic ist Schlüsselpartner für unser Wachstum, unsere Performance und unseren Geschäftserfolg als solchen.“

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New Relic ist Schlüsselpartner für unser Wachstum, unsere Performance und unseren Geschäftserfolg als solchen.

Ran Landau Chief Technology Officer, Splitit