New Relic veröffentlicht Observability Forecast Report 2022: Full-Stack Observability verhindert geschäftsschädigende Ausfälle

Branchenweit größte Umfrage zeigt: Umfassende Observability stärkt Umsatz- und Innovationspotenzial, ist jedoch bislang bei nur 27 % aller Unternehmen erreicht, deutsche Unternehmen am häufigsten von kritischen Ausfällen betroffen.

SAN FRANCISCO - 14. September 2022

New Relic, ein führender Anbieter von Observability-Technologien, hat heute seinen Observability Forecast Report 2022 veröffentlicht. Bei diesem handelt es sich um die einzige Branchenstudie ihrer Art, bei der die Rohdaten vollständig offengelegt werden. Voraus ging der nunmehr zweiten Ausgabe eine detaillierte Befragung von 1614 IT-Entscheider:innen und -Anwender:innen aus 14 Ländern zu Observability-Tools und -Frameworks sowie zu ihren Erwartungen im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung der Technologie. Das Ergebnis: Insgesamt 78 % sehen in Observability einen wichtigen Enabler für zentrale Geschäftsziele.

Mit 52 % berichtete mehr als die Hälfte der Befragten, mindestens einmal Woche von Ausfällen mit signifikanten geschäftlichen Auswirkungen betroffen zu sein. In der DACH-Region waren es sogar 63 %, wobei sich hier 23 % der Befragten sogar mindestens einmal täglich mit derartigen Herausforderungen konfrontiert sehen. Deutschland liegt in diesem Ranking auf dem wenig erfreulichen ersten Platz: 83 % der Befragten erleben Woche für Woche mindestens einen kritischen Ausfall, 33 % sogar täglich. Zur Behebung von Ausfällen benötigen 29 % mehr als eine Stunde. Erkennbar werden die Ausfälle für 33 % der Befragten aktuell immer noch vor allem über Beschwerden externer und interner Stakeholder oder manuelle Indikatoren.

Full-Stack Observability für mehr Ausfallsicherheit

Full-Stack Observability wirkt sich, so zeigt der Bericht, ab einem gewissen Fokusgrad zudem auch direkt positiv auf Ausfälle, Erkennungsraten und Optimierungsmöglichkeiten aus: 34 % der Befragten, für die Full-Stack Observability entweder bereits Priorität oder schon Status quo ist, verzeichnen in der Folge auch eine geringere Wahrscheinlichkeit, regelmäßige Ausfälle zu erleben. Weiter geben 68 % dieser Befragtengruppe an, Ausfälle mit signifikanten Auswirkungen in weniger als 30 Minuten identifizieren zu können.

Full-Stack Observability stehen in der Wahrnehmung der Befragten unter anderem folgende Herausforderungen im Wege:

  • Unzureichende Kenntnis des Potenzials
  • Überfluss an Monitoring-Tools
  • Systeme ohne Instrumentierung
  • Tech-Stack mit mangelnder Integration

Augenmerk auf mehr Konsolidierung

Eine weitere große Herausforderung sehen viele Befragte zudem in der fragmentierten Tooling-Landschaft, die beim Monitoring ihrer Tech-Stacks zum Einsatz kommt. Laut Observability Report würde mit 47 % fast die Hälfte stattdessen eine zentrale, konsolidierte Observability-Plattform bevorzugen – gleiches gilt für 39 % aller Entwickler:innen. In der Praxis verwenden hingegen 82 % vier oder mehr Tools zum Monitoring ihrer System-Health, bei lediglich 1 % (2 % bei den Entwickler:innen) kommt ein zentrales Tool zum Einsatz. Auch in punkto Visualisierung bestehen bei vielen Unternehmen noch keine konsequenten Maßstäbe: Nur 7 % wenden für Telemetriedaten einheitliche Standards an, bei lediglich 13 % gilt dies auch für die zugehörigen Dashboards.

„Viele Unternehmen sehen sich beim Monitoring ihres Tech-Stacks mit einem Flickenteppich an Tools, manuellem Aufwand und eingeschränkter Transparenz konfrontiert“, konstatiert Peter Pezaris, SVP Strategy & User Experience bei New Relic. „Aus dem Observability Forecast geht hingegen hervor, dass für IT-Teams ein konsistenter, klarer Überblick von entscheidender Bedeutung ist, um innovative Software zu entwickeln und mit dieser als Fundament UX zu gestalten, die begeistert.“

Weitere wichtige Erkenntnisse auf einen Blick:

  • Umfassende Observability findet sich bei lediglich 27 % der befragten Unternehmen, nur 5 % verfügen über ein Framework für End-to-End-Observability.
  • Mehr als ein Drittel (36 %) der befragten Entwickler:innen und Engineers sieht in Observability einen Kernfaktor für mehr Produktivität und punktgenaue Problembehebung.
  • Für rund drei von zehn Befragten ist Observability entscheidend für teamübergreifende Zusammenarbeit sowie für die Erweiterung von Fachkenntnissen und Einstellungschancen.
  • Mehr als ein Viertel (28 %) möchte mit Observability zusätzliche Innovationspotenziale gestalten.
  • Fast drei Viertel der Befragten erleben C-Levels im Unternehmen als Fürsprecher von Observability, und mehr als drei Viertel (78 %) erkennen in Observability einen wichtigen Enabler für zentrale Geschäftsziele.

Der Observability Forecast Report 2022 ist ab sofort verfügbar:

  • Hier finden Sie den vollständigen Report.
  • In diesem Blog-Post gehen wir detaillierter auf die Ergebnisse ein.
  • Die Rohdaten haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, wie sie nach den US-Bundeswertpapiergesetzen definiert sind. Hierzu gehören unter anderem Aussagen zu den antizipierten Features und Möglichkeiten von New Relic Produkten und prognostizierten Vorteilen, Ergebnissen sowie zukünftigen Chancen in diesem Zusammenhang. Die Erreichung oder der Erfolg der durch solche zukunftsgerichteten Aussagen abgedeckten Sachverhalte basiert auf den gegenwärtigen Annahmen, Erwartungen und Einschätzungen von New Relic und unterliegt erheblichen Risiken, Unwägbarkeiten, Annahmen sowie möglichen Änderungen der Umstände. Dies kann dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen oder Möglichkeiten von New Relic wesentlich von denen abweichen, die in einer zukunftsgerichteten Erklärung ausdrücklich oder implizit zum Ausdruck gebracht werden. Weitere Informationen zu den Faktoren, die sich auf die finanziellen und anderweitigen Ergebnisse von New Relic und die zukunftsgerichteten Aussagen in dieser Pressemitteilung auswirken können, sind in den Unterlagen zu finden, die New Relic in bestimmten Abständen bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC (Securities and Exchange Commission) einreicht. Hierzu gehört unter anderem die aktuellste Version des Formulars 10-Q, dabei insbesondere die Inhalte mit den Überschriften „Risk Factors“ und „Management’s Discussion and Analysis of Financial Condition and Results of Operations“. Exemplare dieser Dokumente können auf der Investor Relations Website von New Relic unter ir.newrelic.com sowie auf der Website der SEC unter www.sec.gov eingesehen werden. Sofern gesetzlich nicht anders vorgeschrieben übernimmt New Relic keine Verpflichtung und beabsichtigt nicht, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren.

Über New Relic

Als führender Anbieter von Observability-Technologien unterstützt New Relic die globale Engineering-Community mit einer datenfundierten Methodik für das gesamte Software Lifecycle – von der Konzept-Phase bis zur operativen Umsetzung. In New Relic One erhalten Entwickler:innen die einzige Plattform zur Erfassung sämtlicher Telemetriedaten: Metrics, Events, Logs und Traces. Im Verbund mit umfassenden Analyse-Tools für den gesamten Stack leitet sie New Relic One in kürzester Zeit von einer grundlegenden Situationsanalyse zur genauen Problemursache. Mit dem branchenweit ersten klar planbaren verbrauchsbasierten Kostenmodell setzt New Relic auf absolute Transparenz in jeder Hinsicht und liefert der Engineering-Community so diverse Vorteile, von optimierter Cycle-Planung bis hin zu besseren Ergebnissen bei der Rate änderungsbedingter Ausfälle, der Release-Frequenzen und Lösungszeiten. Global führende Marken wie das Amerikanische Rote Kreuz, Australia Post, Banco Inter, Chegg, Gojek, Signify Health, TopGolf, World Fuel Services (WFS) und Zalora optimieren so ihre Uptime und Stabilität kontinuierlich und steigern über ihr Kundenerlebnis direkt ihr eigenes Innovationspotenzial und Wachstum. www.newrelic.com

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