KI ist die wichtigste treibende Kraft für die Einführung von Observability in Europa und dem Nahen Osten. Die Region ist jedoch stark gespalten: Während die Golfstaaten im weltweiten Benchmark für KI-natives Monitoring führend sind, stehen europäische Unternehmen vor einem strengeren Kostenmanagement und neuen regulatorischen Verpflichtungen wie dem EU AI Act und NIS2.
Der Observability Forecast 2026 (EMEA-Ausgabe) schlüsselt die Ergebnisse von 750 Technologie-Führungskräften aus acht Ländergruppen (darunter Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Saudi-Arabien und die VAE) auf, um regionale Benchmark für die Einführung, Risikolücken und die wirtschaftlichen Auswirkungen von Ausfällen aufzuzeigen.
Wichtigste Ergebnisse & regionale Benchmark
Die Golfregion ist führend; Europa tauscht Tempo gegen Vorsicht
Saudi-Arabien und die VAE verzeichnen einige der weltweit höchsten KI-Einführungsraten – wobei 74 % und 48 % derzeit ein Monitoring von Agentic AI-Systemen durchführen. Unterdessen bleibt die europäische Einführung hinter dem weltweiten Durchschnitt zurück, wobei nur 36,6 % ein Agentic AI Monitoring bereitstellen.Die Risikolücke bei Agentic AI in EMEA schließt sich
EMEA steht vor einer kritischen Visibility-Lücke: 28,4 % der Unternehmen überwachen aktiv AI Agenten in der Produktion, aber fast der gleiche Anteil – 27,9 % – hat autonome Agenten ganz ohne Monitoring bereitgestellt.Kosten & Governance bestimmen die Prioritäten europäischer Käufer:innen
Kostenmanagement ist in Europa ein größerer Antriebsfaktor für die Nachfrage nach Observability (29,8 %) als in allen anderen untersuchten Regionen. Darüber hinaus zählen Compliance und Zugriffsbeschränkung zu den Top-4-Kriterien für Anbieter in EMEA (23 %), da Unternehmen die Anforderungen von DSGVO, NIS2 und dem EU AI Act bewältigen müssen