Smartes Duo für API-Monitoring: New Relic und Postman

Instant Observability mit Postman Quickstart als zusätzliches Plus

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Bild mit den Logos von New Relic und Postman

Mehr als 17 Millionen Entwickler:innen nutzen die Postman API-Plattform vom Design bis zum Monitoring für sämtliche Aspekte der Entwicklung ihrer APIs. Postman bietet Monitoring-Features für präzise Einblicke in die Performance und Qualität von APIs. Was jedoch die Teams am Ops-Ende betrifft, so liefert die Plattform nur eine allgemeine Übersicht zu Performance-Metrics wie CPU-Auslastung, Speichernutzung und Datenbank-Throughput. Zudem gilt es auch für Dev-Teams, den Einfluss einzelner APIs auf eine Anwendung sowie das Deployment insgesamt nachzuvollziehen. Hierfür wiederum benötigt Postman zusätzlichen Kontext aus einer weiteren Quelle für Telemetriedaten.

API-Monitoring mit dem Duo aus New Relic und Postman 

New Relic und Postman adressieren diese Problematiken nun end-to-end: Mit New Relic One behalten Sie Funktionalität und Performance Ihrer APIs im Blick, während Postman Ihre Observability-Daten durchleuchtet. So erhalten Sie bis hinunter auf Ebene einzelner Endpunkte detaillierte Metrics zu Ihren APIs, bevor Sie diese in der Produktion ausrollen. Zugleich können Sie gestützt auf diese Zweiwege-Integration auch Kontextdaten zu Deployments aus New Relic One direkt in der Postman API-Plattform erfassen.

So bringt die Integration Observability-Daten direkt an die Wirkungsstätte von Entwicklung und Operations gleichermaßen: DevOps-Teams erhalten umfassendes Stack-Monitoring in New Relic One, API-Entwickler:innen wiederum können in Postman Echtzeit-Daten zur Anwendungs-Performance im Kontext ihrer API-Deployments analysieren.

Noch einfacher erhalten Sie Visibility für Ihre APIs mit unserem Quickstart. Verfügbar im Rahmen von New Relic Instant Observability (I/O) setzt dieser out of the box ein Dashboard für Sie auf, das sämtliche Metrics zu Ihren APIs und der ihnen zugehörigen Infrastruktur zentral zusammenführt.

Ein solches Postman Dashboard sieht in New Relic One wie folgt aus:

API-Monitoring mit New Relic One und Postman ist ebenso wie alle anderen der über 450 Integrationen für unsere Observability-Plattform kostenlos. Bei Registrierung für ein neues New Reli Konto sind 100 GB an erfassten Daten pro Monat, eine Komplettlizenz sowie die Nutzung von Abfragen und Dashboards im Rahmen unbegrenzter Basic-Lizenzen inklusive – all dies vollkommen kostenfrei. 

Die neue Integration und der ihr zugehörige Quickstart bieten folgende Vorteile:

  • Komplettsicht auf alles: Sämtliche Metrics zu APIs (Reaktionszeit, Fehler, fehlgeschlagene Tests) und Infrastruktur kompakt konsolidiert in einem custom anpassbaren Dashboard 
  • Einrichtung von Alerts: Benachrichtigung über Performance-Schwächen Ihrer APIs anhand der umfassenden Alerting-Features von New Relic rund um autonom angepasste Thresholds, Anomalie-Erkennung und Erfassung von Ausreißern 
  • Debugging von Performance-Problemen im Kontext: Metrics zur Performance von APIs etwa in punkto Latenz sowie zu ihrer Funktionalität (z. B. Korrektheit von Antworten) in Gegenüberstellung mit Metrics rund um CPU-Auslastung, RAM-Nutzung und Netzwerk aus dem Gesamt-Stack
  • Kostenfreie Integration: Für New Relic Nutzer:innen mit Komplettlizenz kostenfrei in der Einrichtung, ebenso für Neukund:innen im Rahmen des unverbindlich nutzbaren Einstiegskontos

APM-Daten aus New Relic werden in Postman einsehbar

So geht's: Erfassung von Echtzeit-API-Metrics aus Postman in New Relic

Um die Performance-Metrics Ihrer APIs aus Postman Monitoring in New Relic erfassen und visualisieren zu können, sind zunächst eine Reihe vorbereitender Schritte vonnöten. Kompakt zusammengefasst finden Sie diese im Video unten sowie im darauf folgenden Leitfaden.

  1. Konten einrichten. Die Nutzung der Integration setzt ein Konto sowohl für New Relic als auch für Postman voraus. Sie nutzen New Relic One noch nicht? Für ein kostenloses Konto können Sie sich hier registrieren. (Dauer: 2 Minuten)
  2. New Relic API-Key abrufen. Rufen Sie den Bereich für API-Keys in New Relic One auf. Klicken Sie Sie rechts neben dem Listeneintrag INGEST - LICENSE auf das Auswahlsymbol mit den drei Punkten und speichern Sie den API-Key über Copy key in der Zwischenablage. (Dauer: 1 Minute)
  3. Integration in Postman aktivieren. Rufen Sie in Postman den Bereich Integrations auf und geben Sie den Suchbegriff New Relic ein. Zur Verfügung stehen zwei Integrationen. Wählen Sie die Option mit der Beschreibung Bring Postman monitor results into New Relic aus. Binden Sie die Integration unter Verwendung des API-Keys ein, den Sie in Schritt 2 kopiert haben, indem Sie den im Abschnitt Configure New Relic Integration der Dokumentation beschriebenen Schritten folgen. (Dauer: 5 Minuten)
  4. Daten via Quickstart visualisieren. Die Übermittlung von Metrics aus Postman zu New Relic One ist nun eingerichtet. Zur Visualisierung der Daten in einem kuratierten Dashboard müssen Sie ergänzend dazu noch den Quickstart installieren. Rufen Sie dazu in New Relic I/O den Postman Quickstart auf, klicken Sie auf + Install quickstart und befolgen Sie die Anweisungen zur Installation. (Dauer: 5 Minuten)

Voilà! Alle wichtigen API-Metrics aus Postman Monitoring werden ab sofort automatisch in einem kuratierten Dashboard für Sie zusammengeführt.

Ihre Monitoring-Daten aus Postman haben Sie nun in einem New Relic Dashboard kompakt im Blick

Postman Metrics und Dimensionsattribute

Mit dem Quickstart sind Sie komplett startbereit: Alle wichtigen API-Metrics aus Postman haben Sie nun in New Relic One im Blick. Optional können Sie Metrics aus Postman aber auch manuell abfragen, diese visualisieren sowie Alerts für sie einrichten. Hierzu nötig ist lediglich die Ausführung von Postman Monitoring. Die Übermittlung der Metrics-Daten an New Relic erfolgt dann automatisch.

Manuelle Metrics-Visualisierung und -Abfrage (optional): Klicken Sie hierzu in New Relic One auf Browse data und wählen Sie Metrics aus. Über den Suchbegriff postman erhalten Sie eine Liste der zugehörigen Metrics. Verwenden können Sie diese entweder im New Relic Query Builder oder in Ihren NRQL-Abfragen.

Möglich ist es hier auch, verschiedene Attribute wie etwa monitor.name oder request.id als Dimensionen zu definieren. So können Sie etwa Daten zur Latenz nach Region gruppieren, wie im nachfolgenden Beispiel gezeigt:

Eine Liste aller verfügbaren Metrics mit Beschreibungen auch zu sämtlichen Dimensionsattributen lesen Sie in den Abschnitten Metrics pushed to New Relic und Dimension attributes der Dokumentation.