Goldstandard für mehr App-Performance: Goldene Signale in Ihrer IDE

New Relic CodeStream jetzt mit Metrics auf Code-Ebene

Veröffentlicht 6 Minuten Lesedauer

Deep Dive in die Funktionen Ihres Codes

Durch den Verbund aus Monitoring-Dashboards in New Relic und der CodeStream Erweiterung für Ihre IDE wird es möglich, die durch Ihren Code definierten Funktionen präzise auszuleuchten. Mit den Metrics, die dabei ermittelt werden, erhalten Sie direkt und umfassend Observability für die Funktionen in Ihrem Programmcode.

Umgesetzt wird dies mithilfe von Distributed Tracing. Dadurch werden Ihre Span-Daten automatisch mit den für die goldenen Signale des Monitoring relevanten Attributen verknüpft. Für die Funktionen, die Sie in Ihrem Repository instrumentieren, werden diese Informationen nahtlos an Ihre IDE übermittelt. Wie in nachfolgendem Beispiel zu sehen, werden die einer Funktion zugehörigen Metrics für Reaktionszeit, Throughput und Fehlerrate dann direkt über ihr in Textform angezeigt:

 

 

Dieses Beispiel hier zeigt das Bedienelement innerhalb der IDE, über das Sie eine Funktion auswählen und so ihr zugehörige Details zu Reaktionszeit, Throughput und Fehlerrate einsehen können:

Diese goldenen Signale sind ein wichtiger Ausgangspunkt, um Möglichkeiten zur Optimierung Ihres Codes in punkto Fehlerrate, Latenz, Traffic und Sättigung zu eruieren. Umso wichtiger also, dass Sie entsprechende Insights nun direkt in Ihrer IDE erhalten. Gestützt auf die Collaboration-Features von CodeStream können Sie und Ihr Team zudem wichtigen Kontext rund um diese Signale in Ihrer Codebase ergänzen. 

Hinzu kommt: Um festzustellen, welche Informationen für die jeweils von Ihnen bearbeitete Funktion relevant sind, müssen Sie weder spezielle Filter anwenden noch ellenlange Daten-Streams parsen: Die CodeStream Integration filtert Ihre Telemetriedaten komplett automatisch und bereitet diese direkt in Ihrer IDE in einem Fenster auf. So erhalten Sie Insights genau zu dem Code, den Sie aktuell bearbeiten. 

Metrics auf Code-Ebene sind jedoch nur ein Meilenstein von vielen auf unserer Roadmap: Künftige Feature-Releases werden New Relic noch enger in Ihre IDE integrieren und damit auch Observability.

Jetzt starten mit Metrics auf Code-Ebene

Zur Nutzung von Metrics auf Code-Ebene mit CodeStream sind zunächst eine Reihe vorbereitender Schritte vonnöten. So müssen Sie als Erstes den New Relic Python-Agent installieren bzw. aktualisieren und zudem sicherstellen, dass in Ihrer IDE die aktuelle Version der CodeStream Erweiterung genutzt bzw. dass diese von ihr unterstützt wird.

1. Python-Agent aktualisieren

Um den Agent zu installieren bzw. zu aktualisieren, müssen Sie einen der folgenden Befehle in Ihrer IDE ausführen: 

  • Verwenden Sie zur Agent-Aktualisierung folgenden Befehl: pip install --upgrade newrelic
  • Der Befehl zur Agent-Installation lautet: pip install newrelic
  • Sofern beim Build-Prozess der Wheels Probleme auftreten sollten, verwenden Sie folgendes Flag: --no-use-pep517

Um festzustellen, ob bei Ihnen der korrekte Python-Agent installiert ist, gehen Sie wie folgt vor:

  • Rufen Sie in New Relic One die Ihrem APM-Service zugehörige Registerkarte „Environment“ auf, die Sie im Navigationsmenü links unter dem Eintrag „Settings“ finden.
  • Vergewissern Sie sich, dass der Agent mindestens Version 7.10.0.175 aufweist. (Aktuelle Versionshinweise finden Sie hier.)

2. CodeStream Erweiterung installieren

Die Installation der CodeStream Erweiterung in Ihrer IDE erfolgt ganz klassisch über den Marketplace von VS Code bzw. JetBrains. Achten Sie dabei nur darauf, dass Sie Version 12.12 oder höher auswählen.

3. Für CodeStream registrieren

Falls Sie CodeStream noch nicht nutzen, müssen Sie sich zunächst registrieren und ein Konto erstellen. (Mehr dazu finden Sie außerdem auch hier.) 

Es bestehen verschiedene Möglichkeiten, die Registrierung durchzuführen. Empfohlen wird jedoch die Option Sign up with New Relic, da Sie bei dieser die Registrierung bei CodeStream wie auch die Anbindung an Ihr New Relic One Konto direkt in einem Schritt abschließen.

Sofern bereits eine CodeStream Organisation für Ihr Unternehmen besteht, veranlassen Sie, dass Sie eine Einladung für den Beitritt zu dieser erhalten. Eine neue Organisation müssen Sie nur erstellen, wenn CodeStream noch nicht in Ihrem Unternehmen genutzt wird. 

CodeStream Admins können außerdem einrichten, dass sich Benutzer:innen mit einer E-Mail-Adresse ihres Unternehmens auch ohne Einladung registrieren können. In diesem Fall wird die Organisation nach Registrierung in der Liste angezeigt.

Screenshot, der das Fenster zur Erstellung eines CodeStream Kontos zeigt

Nach Auswahl der Option Sign up with New Relic werden Sie dazu aufgefordert, Ihren API-Key aus New Relic anzugeben. Klicken Sie hier, um einen API-Key zu erstellen.

Screenshot des Fensters, in dem Benutzer:innen bei ihrer Registrierung zur Eingabe des API-Key aus New Relic aufgefordert werden

4. An New Relic anbinden

Die Anbindung an New Relic müssen Sie nur vornehmen, wenn Sie zuvor nicht die Option zur Registrierung über New Relic verwendet haben. Rufen Sie in diesem Fall einfach das Bedienelement zu Codestream auf. Darin finden Sie unter dem Bereich Observability die Schaltfläche Connect to New Relic One, über die die Anbindung erfolgt.

Screenshot, der den Bereich zur Einrichtung von CodeStream mit der Schaltfläche zur Anbindung an New Relic One zeigt

5. Repository mit Ihrem Python-Service verknüpfen

Unter dem Bedienelement zu CodeStream finden Sie nun im Bereich „Observability“ eine Liste aller aktuell in Ihrer IDE geöffneten Repositories. Das Repository, das Sie integrieren möchten, muss geöffnet sein. Ist das der Fall, können Sie den ihm zugehörigen APM-Service aus Ihrem New Relic One Konto auswählen. Der nachfolgende Screenshot zeigt dies beispielhaft für hello-ny:

Screenshot, der ein Beispiel dafür zeigt, wie in New Relic CodeStream ein Repository mit einem Python-Service verknüpft wird

Potenziell möglich wäre es auch, dass Ihrem jeweiligen Repository mehrere Services etwa aus unterschiedlichen Umgebungen zugehörig sind. Für diese können Sie zusätzliche repo<>service-Verknüpfungen erstellen. Rufen Sie dazu in New Relic die Seite Service Summary auf. Dort finden Sie unten rechts den Bereich Repositories, in dem Sie dies vornehmen können.

Bitte beachten: Nach Einrichtung der repo<>service-Verknüpfung erhalten Sie in CodeStream unter „Observability“ womöglich direkt eine Auflistung der Fehler, die jüngst für den entsprechenden Service festgestellt wurden.

6. Python-Projekt öffnen

Öffnen Sie nun in Ihrer IDE ein Python-Projekt, das eine Verknüpfung zu einem in New Relic instrumentierten Service aufweist. Die Metrics zu goldenen Signalen erhalten Sie kurze Zeit später in einer Darstellung in Textform, genannt CodeLens, die über den instrumentierten Methoden angezeigt wird (sofern Sie mit Visual Studio arbeiten).

Screenshot von direkt in der IDE angezeigten goldenen Signalen

Durch Klicken auf die goldenen Signale erhalten Sie außerdem weitere Details zu ihnen.

Sofern für das aktuell in Ihrer IDE geöffnete Repository noch keine Verknüpfung mit einem Service in New Relic One besteht, werden Sie dazu aufgefordert, diese vorzunehmen.