New Relic & Kentik = Netzwerk-Observability

Veröffentlicht 4 Minuten Lesedauer

Microservices, Container und Cloud-Technologien haben Entwicklungs- und Deployment-Zyklen signifikant verkürzt. Fragmentierte Monitoring-Technologien allerdings sorgen für Prozess-Silos sowie komplexe, ineffiziente Abläufe – bei der Verwaltung dieser verteilten Umgebungen generell und bei der Problemlösung insbesondere. Die New Relic One Plattform haben wir deshalb so konzipiert, dass ihre Features out of the box erweitert werden können. Dank Open-Source-Standards und -Bibliotheken wie GraphQL und React machen unsere Benutzer hiervon regen Gebrauch.

Auch für unsere Partner hat dieser Ansatz enorme Vorteile zur direkten Integration ihrer Technologien mit unserer Plattform. Können Daten aus allen Phasen des Dev Lifecycle zentral zusammengeführt, korreliert und visualisiert werden, beschleunigt dies Innovationszyklen nicht nur, sondern verbessert auch die Qualität der entstehenden Lösungen.

Durch unsere neue Partnerschaft mit Kentik, einem führenden SaaS-Anbieter für Netzwerk-Observability, können wir diese Potenziale nun zusätzlich fördern. Denn im Zuge dieser erfasst die New Relic One Plattform nun auch Performance-Telemetriedaten aus dem Netzwerk. Der Grundstein für die Zusammenarbeit wurde bereits vor einigen Monaten im Dezember 2020 gelegt. Mit der heutigen Erweiterung können New Relic Benutzer ihre bestehenden Observability-Daten zu Anwendungen und Infrastruktur nun um Netzwerk-Telemetriekontext aus Kentik anreichern, dies weiterhin zentral in der New Relic One UI.

„Die nach wie vor unzureichende Integration zwischen Anwendungs- und Netzwerk-Observability sorgt für unnötig hohe Latenz und Downtime. Auch Unternehmen mit adäquat bemessenen IT-Budgets und entsprechenden Team-Größen sehen sich infolge fragmentierter Daten-Abbildungen ihrer Umgebungen mit UX-Problemen konfrontiert“, erläutert Avi Freedman, Mitgründer und CEO von Kentik. „Dank unserer nun zusätzlich erweiterten Zusammenarbeit mit New Relic können Netzwerk- und Dev-Teams nun Performance-Probleme bei Anwendungen rasch identifizieren, beheben und mit Daten zu Netzwerk-Traffic, -Performance sowie -Health korrelieren. Im Ergebnis machen sie ihre Services so deutlich ausfallsicherer.“

Die Herausforderung

Fällt Software aus, dann allzu oft nicht nur auf ganz unerwartete Weise, sondern auch zur schlechtesten Zeit. Bei Problemen in der Nacht vermuten Software-Engineers zumeist einen Netzwerkfehler. Zur eigentlichen Diagnose fehlen ihnen dabei allerdings sowohl die Tools als auch die Kontextinformationen. Deshalb muss nun leider der Netzwerk-Engineer im Bereitschaftsdienst zu nachtschlafender Zeit aktiv werden – trotz faktischer Unklarheit zur Fehlerursache. Stets garantiert dabei: Frustration, Schuldzuweisungen und vor allem langsame Fehlerbehebung.

Sowohl für DevOps als auch NetOps ist dabei klar: Es muss einen besseren Weg geben. Mit modernen Architekturen sind diverse technische Grenzwälle gefallen. Nun ist es Zeit, hinderliche Datenmauern zwischen Teams zu adressieren.

Kentik Netzwerkkontext – direkt in der New Relic One UI – vermittelt stichhaltigere Informationen, um das Netzwerk als potenzielle Fehlerquelle auszuschließen oder sie informiert in die Analyse einzubeziehen. Das Risiko gestörter Nachtruhe sinkt für NetOps somit ganz erheblich. Und ist klar, dass die Fehlerursache eben doch im Netzwerk verortet ist, erhalten die Kollegen direkt zielführendere Kontextinformationen.

Die Lösung

Im Zuge ihrer Zusammenarbeit haben die Engineering-Teams von New Relic und Kentik im Verlauf der vergangenen Wochen Daten zu SNMP- und VPC-Flows in die New Relic One Plattform integriert. Ihren Ursprung fand die Partnerschaft in der Registrierung eines New Relic Kontos durch Kentik CEO Avi Freedman, in das er direkt Netzwerkdaten importierte. „Wir hatten über die Jahre mit so einigen Observability-Plattformen experimentiert. Bei allen war aber recht zügig Schluss – entweder aufgrund des schieren Datenvolumens oder wie in den meisten Fällen angesichts der Datenkardinalität. Dass New Relic One unsere Netzwerkinformationen nicht nur enorm schnell anzeigen, sondern auch Attribute und Kardinalwerte selbst für ganze Wochen rasch abrufen konnte, hat mich wirklich beeindruckt.“

Kunden von New Relic und Kentik sind herzlich eingeladen, die Integration im Rahmen des Early-Access-Programms zu testen und zu ihrer weiteren Optimierung beizutragen. Alle Teilnehmer können dabei die Features der New Relic One Plattform zur Identifikation und Behebung von Software-Problemen mit Netzwerkursache nutzen.

Werfen wir einen Detailblick auf Kentik Netzwerk-Telemetriedaten und ihre Einbindung in New Relic One. Im folgenden Screenshot ist zu sehen, dass VPC-Netzwerke automatisch über die Plattform definiert wurden. New Relic Navigator gruppiert sie automatisch anhand von Tags, in diesem Fall nach VPC-Region, komplett ohne zusätzliche Konfiguration.

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Microservices, Container und Cloud-Technologien haben Entwicklungs- und Deployment-Zyklen signifikant verkürzt. Fragmentierte Monitoring-Technologien allerdings sorgen für Prozess-Silos sowie komplexe, ineffiziente Abläufe – bei der Verwaltung dieser verteilten Umgebungen generell und bei der Problemlösung insbesondere. Die New Relic One Plattform haben wir deshalb so konzipiert, dass ihre Features out of the box erweitert werden können. Dank Open-Source-Standards und -Bibliotheken wie GraphQL und React machen unsere Benutzer hiervon regen Gebrauch.

Auch für unsere Partner hat dieser Ansatz enorme Vorteile zur direkten Integration ihrer Technologien mit unserer Plattform. Können Daten aus allen Phasen des Dev Lifecycle zentral zusammengeführt, korreliert und visualisiert werden, beschleunigt dies Innovationszyklen nicht nur, sondern verbessert auch die Qualität der entstehenden Lösungen.

Durch unsere neue Partnerschaft mit Kentik, einem führenden SaaS-Anbieter für Netzwerk-Observability, können wir diese Potenziale nun zusätzlich fördern. Denn im Zuge dieser erfasst die New Relic One Plattform nun auch Performance-Telemetriedaten aus dem Netzwerk. Der Grundstein für die Zusammenarbeit wurde bereits vor einigen Monaten im Dezember 2020 gelegt. Mit der heutigen Erweiterung können New Relic Benutzer ihre bestehenden Observability-Daten zu Anwendungen und Infrastruktur nun um Netzwerk-Telemetriekontext aus Kentik anreichern, dies weiterhin zentral in der New Relic One UI.

„Die nach wie vor unzureichende Integration zwischen Anwendungs- und Netzwerk-Observability sorgt für unnötig hohe Latenz und Downtime. Auch Unternehmen mit adäquat bemessenen IT-Budgets und entsprechenden Team-Größen sehen sich infolge fragmentierter Daten-Abbildungen ihrer Umgebungen mit UX-Problemen konfrontiert“, erläutert Avi Freedman, Mitgründer und CEO von Kentik. „Dank unserer nun zusätzlich erweiterten Zusammenarbeit mit New Relic können Netzwerk- und Dev-Teams nun Performance-Probleme bei Anwendungen rasch identifizieren, beheben und mit Daten zu Netzwerk-Traffic, -Performance sowie -Health korrelieren. Im Ergebnis machen sie ihre Services so deutlich ausfallsicherer.“

Die Herausforderung

Fällt Software aus, dann allzu oft nicht nur auf ganz unerwartete Weise, sondern auch zur schlechtesten Zeit. Bei Problemen in der Nacht vermuten Software-Engineers zumeist einen Netzwerkfehler. Zur eigentlichen Diagnose fehlen ihnen dabei allerdings sowohl die Tools als auch die Kontextinformationen. Deshalb muss nun leider der Netzwerk-Engineer im Bereitschaftsdienst zu nachtschlafender Zeit aktiv werden – trotz faktischer Unklarheit zur Fehlerursache. Stets garantiert dabei: Frustration, Schuldzuweisungen und vor allem langsame Fehlerbehebung.

Sowohl für DevOps als auch NetOps ist dabei klar: Es muss einen besseren Weg geben. Mit modernen Architekturen sind diverse technische Grenzwälle gefallen. Nun ist es Zeit, hinderliche Datenmauern zwischen Teams zu adressieren.

Kentik Netzwerkkontext – direkt in der New Relic One UI – vermittelt stichhaltigere Informationen, um das Netzwerk als potenzielle Fehlerquelle auszuschließen oder sie informiert in die Analyse einzubeziehen. Das Risiko gestörter Nachtruhe sinkt für NetOps somit ganz erheblich. Und ist klar, dass die Fehlerursache eben doch im Netzwerk verortet ist, erhalten die Kollegen direkt zielführendere Kontextinformationen.

Die Lösung

Im Zuge ihrer Zusammenarbeit haben die Engineering-Teams von New Relic und Kentik im Verlauf der vergangenen Wochen Daten zu SNMP- und VPC-Flows in die New Relic One Plattform integriert. Ihren Ursprung fand die Partnerschaft in der Registrierung eines New Relic Kontos durch Kentik CEO Avi Freedman, in das er direkt Netzwerkdaten importierte. „Wir hatten über die Jahre mit so einigen Observability-Plattformen experimentiert. Bei allen war aber recht zügig Schluss – entweder aufgrund des schieren Datenvolumens oder wie in den meisten Fällen angesichts der Datenkardinalität. Dass New Relic One unsere Netzwerkinformationen nicht nur enorm schnell anzeigen, sondern auch Attribute und Kardinalwerte selbst für ganze Wochen rasch abrufen konnte, hat mich wirklich beeindruckt.“

Kunden von New Relic und Kentik sind herzlich eingeladen, die Integration im Rahmen des Early-Access-Programms zu testen und zu ihrer weiteren Optimierung beizutragen. Alle Teilnehmer können dabei die Features der New Relic One Plattform zur Identifikation und Behebung von Software-Problemen mit Netzwerkursache nutzen.

Werfen wir einen Detailblick auf Kentik Netzwerk-Telemetriedaten und ihre Einbindung in New Relic One. Im folgenden Screenshot ist zu sehen, dass VPC-Netzwerke automatisch über die Plattform definiert wurden. New Relic Navigator gruppiert sie automatisch anhand von Tags, in diesem Fall nach VPC-Region, komplett ohne zusätzliche Konfiguration.

In New Relic Lookout sehen wir nun, dass New Relic Applied Intelligence die Daten bereits analysiert hat, Netzwerk-Flow und -Volumen in Echtzeit abbildet und Anomalien hervorhebt. Durch Klick auf eine der Anomalien lassen sich direkt weitere Details zur jeweiligen Gruppe abrufen.

Über eine zugehörige Open-Source-Visualisierung mit Anpassung an die jeweiligen Datendimensionen lassen sich Netzwerkabläufe mit Anwendungs- und Infrastrukturdaten korreliert abbilden, dies über vertraute Dashboards.

Realisierbar ist dies zudem mit ganz einfachem Setup. New Relic One identifiziert dabei alle Netzwerk-Entitäten und verbindet sie mit Anwendungen und Infrastruktur. Ihre Teams erhalten Alerts und KI-Features wie etwa für Anomalie-Erkennung direkt in New Relic Lookout und out of the box. Daten lassen sich in Dashboards prüfen und analysieren, auch Custom-Visualisierungen sind möglich.

Unsere Partnerintegrationen unterstützen Sie in allen Ops-Phasen Ihrer Software, ob im Falle von Problemen oder bei Key-Änderungen in der Produktion. Wir haben hiermit die Grundlage für eine erweiterte Produktvision geschaffen. Denn auch in Zukunft werden wir weitere marktrelevante Integrationen mit innovativen Tools umsetzen – nicht nur zur Ausführung von Software, sondern auch für die Tools zu ihrer Planung und Entwicklung.

Kentik Kunden, die New Relic One nutzen, können heute direkt an unserem Early-Access-Programm teilnehmen. Gemeinsam arbeiten New Relic und Kentik die UI-Integration aktuell abschließend aus. Die Finalisierung ist für den weiteren Jahresverlauf geplant. Die bestehenden Features können mit dem Early-Access-Programm sofort genutzt werden.