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Infrastruktur-Monitoring: Die nächste Entwicklungsstufe

Modernes Infrastruktur-Monitoring – ein Paradoxon für sich

IT-Infrastruktur als solche ist seit jeher kein ganz einfaches Gefilde. Nur war dieses Dickicht bislang wenigstens mehr oder weniger an einem Ort.

Heute hingegen präsentiert sich DevOps- und SRE-Teams ein schier unüberschaubares Geflecht komplexer Systeme und stets im Wandel begriffener Umgebungen. Mehr noch: Analog zum Business-Stellenwert von Software generell ist diese immer verworrenere Gemengelage nun auch essenzieller Grundpfeiler von geschäftlichem Erfolg.

Und so wird es hier eben recht schnell paradox. Denn umso wichtiger Infrastruktur wird, desto schwerer werden auch Monitoring und Verwaltung. Kommt es dann in umsatzrelevanten oder kundenseitigen Anwendungen zu Downtime, ist dies nicht immer leicht zu verschmerzen. Ihre Ursache auszumachen ist im Falle einer verteilten Architektur und großen Teams allerdings auch proportional kompliziert.

IT und schlaflose Nächte? Wenn es doch nur an Alerts um 2 Uhr nachts allein läge...

Wünschenswert also wären eine möglichst kurze MTTR sowie gemeinsame, klar verständliche Bezugspunkte für alle Teams zum Was und Warum aktueller Vorkommnisse. Umso realistischer wird es nämlich, Bränden vorzubeugen – und sich nicht dauernd als Löschtrupp zu betätigen.

End-to-End-Observability und ihre wahre Bedeutung

Ein loses Bündel Metrics aus einer fragmentierten Tooling-Landschaft passt nicht zu einer modernen Umgebung.

Viel eher passt: Observability.

Observability versteht sich als pro-aktive Erfassung, Visualisierung und kontextgenaue Auswertung aller Metrics, Events, Logs und Traces. Das Ziel dabei ist ein Punkt, an dem holistische Transparenz für das gesamte implementierte Software- System vorliegt.

Nur wie kommt man an diesen? Genau hierüber möchten wir im Folgenden sprechen, die vier Grundessenzen für End-to-End-Observability im Kontext moderner DevOps- und SRE-Teams näher betrachten.

  1. Modernes Monitoring für moderne Umgebungen
  2. Infrastrukturspezifische Dashboards und Visualisierungen
  3. Zentrale Transparenz für den gesamten Stack
  4. Bessere Skalierbarkeit und Effizienz

Observability. Aus einem Guss.

Bei Observability geht es im Grunde darum, die genauen Auswirkungen von Problemen an einer Stelle Ihres Stacks auf eine andere auszumachen. Probleme als solche zu erkennen, ist gut. Zu wissen, warum sie entstanden sind, ist besser.

Gelingt Ihnen dies, können Sie sie auch viel schneller beheben und einer Neuentstehung vorbeugen.

Der Kontext, der sich aus End-to-End- Observability erschließt, liefert zudem noch weitere wertvolle Informationen: Wie beeinflussen Health-Status und -Performance Ihrer Infrastruktur Ihr Kundenerlebnis? Und welche Rückschlüsse lassen sich hieraus auf den Zusammenhang zwischen Software- und System-Status auf der einen und Geschäftsergebnisse auf der anderen Seite ziehen?

End-to-End-Observability in Aktion

Geht es um Monitoring und Verwaltung Ihrer Infrastruktur, sind Reaktionsfähigkeit und Handlungsschnelligkeit ein unschlagbares Duo. Genau dieses vermittelt Ihnen End- to-End-Observability – damit Sie selbst entscheiden, wo Ihr Fokus liegt, nicht Ihre Infrastruktur.

Die Konsequenz: Stabilere, schnellere Software Deployments, kürzere MTTR und dezidierte Entscheidungsmöglichkeiten für Ihre Teams. Denn diese wissen nun schon im Voraus, wie sich neuer Code in der Produktion auswirken wird.

Noch dazu sorgen Sie für zufriedenere Mitarbeiter. Können zukünftige Incidents pro-aktiv verhindert werden, bevor sie überhaupt entstehen, bedeutet dies auch weniger unerwartete Änderungen und Arbeitszeiten. Auf der Haben-Seite hingegen mehr Work-Life-Balance.

Drei Kerneigenschaften einer Plattform für End-to-End-Observability

  • Offen
    Alle Telemetriedaten müssen zentral abrufbar sein, um blinde Flecken zu eliminieren. Dabei darf es keine Rolle spielen, ob diese über Agents oder externe Quellen instrumentiert wurden.
  • VerbindungsgliedfürSilos
    Einfach nur Daten zentral abzuladen ist nicht ausreichend. Vielmehr geht es um einen vollständigen Überblick aller Software- und Systemabläufe. Mit der hieraus entstehenden Kontextklarheit sind Probleme schneller zu erfassen und smarter zu beheben.
  • Programmierbar
    Eine Plattform, auf deren Basis keine Entwicklungen möglich sind, ist keine Plattform. „Programmierbar“ bedeutet an dieser Stelle aber vor allem, eigene Visualisierungen und individuelle Anwendungen umsetzen zu können.
User sitting in front of a New Relic Dashboard

Jeden dieser Punkte beleuchten wir später noch im Detail. Für den Moment wollen wir uns auf die 4 angesprochenen Grundessenzen konzentrieren.

Grundessenz #1: Moderne Umgebungen benötigen modernes Monitoring.

Soll Ihre Software Ihnen helfen, im Wettbewerb zu bestehen, sind regelmäßige Modernisierungsmaßnahmen unumgänglich. Ob Hosts, Netzwerk, Speichergeräte, Logs oder andere Komponenten – beim Monitoring kommt es dann auch unweigerlich zum Einsatz verschiedener Tools.

Vollständige Transparenz ist so von vornherein unmöglich. Stattdessen stellt sich Folgendes ein:

  • Inkonsistente und unvollständige Telemetrie
  • Unidentifizierte Spitzen und verspätete Problembehandlung aufgrund diffuser Datenauflösung
  • Mangelnde Einblicke für Standardanwendungen, die SaaS- Anwendungen, für die sie zuständig sind, und ebenso für Custom- Anwendungen ohne APM-Lösung
  • Erstidentifikation von Problemen durch Kunden, nicht durch Sie
  • Unzureichende Korrellationsmöglichkeiten zwischen Health-Status und Performance verschiedener Infrastruktur- und Anwendungskomponenten
  • Langwieriger Analyse-Aufwand bei Performance-Problemen infolge unerwarteter oder falscher Konfigurationsänderungen

Erschwerend kommt obendrein hinzu, dass viele traditionelle Monitoring- Tools on-premise ausgeführt werden. Um sie adäquat zu verwalten, sind somit zusätzliche Ressourcen und Fachkenntnisse vonnöten.

In der Konsequenz sind Incident- Erkennung und -Behebung langsame, schwerfällige Prozessketten. Ein Mangel an Datendetails verhindert zudem eine Identifikation der eigentlichen Ursachen. Dieselben Probleme flammen so immer wieder von Neuem auf und belasten Teams und Kapazitäten unnötig.

Weiterer Leidtragender wird letztlich Ihr Kundenerlebnis.

Und man sieht: Container ändern alles

Wir wollen das Vorangegangene an einem Beispiel betrachten. Dabei soll es um die Verwaltung der Infrastruktur eines Unternehmens gehen, über die signifikante IoT- Datenmengen erfasst werden. Diese Daten sind für den Erfolg des Unternehmens und sein Kundenerlebnis von größter Wichtigkeit.

Im Zuge von Übernahmen wächst es zudem enorm schnell. Es liegt durch diese in der Natur der Sache, dass einerseits größere Datenmengen zu erfassen sind. Zeitgleich verteilen sich diese freilich nunmehr auch über eine komplexere Cloud-Architektur.

Nun erhält der zuständige Engineer einen Alert: Eine Anwendung ist ins Stottern geraten. Details – Fehlanzeige.

Liegt hier also ein Code-Fehler in der Anwendung selbst zugrunde? Oder hakt es irgendwo bei den Daten, die erfasst werden? Dann wird wohl leider jedes Gerät einzeln zu überprüfen sein. Vielleicht ist die Problemursache aber auch an einer Infrastruktur-Komponente verortet und so später womöglich noch viel schwerwiegendere Konsequenzen zu erwarten?

Mit genau diesem Szenario sehen sich nicht wenige schnell skalierende Unternehmen tagtäglich konfrontiert. So wie auch unser Kunde, wie Sie in der Case-Study-Zusammenfassung rechts nachlesen können.

Für Fleet Complete bleiben dank New Relic alle Daten im Fluss

Als Telematik-Anbieter generiert Fleet Complete mit IoT-Geräten Daten zu GPS-Details und Fahrzeugzustand. Anhand dieser liefert es seinen Kunden wertvolle Einblicke zur Wahrung ihrer Geschäftskontinuität.

Benötigt wurde eine Umgebung mit umfassendem Skalierungspotenzial, um neu übernommene Unternehmen samt Datenaufkommen besser integrieren zu können.

Die Lösung fand man in AWS Cloud. Allerdings traf man dabei auch auf neue Herausforderungen.New Relic gelang es, diese zu adressieren. Innerhalb von 12 Monaten hatte Fleet Complete seine Cloud-Migration zu 60 % abgeschlossen. Seine Software Releases waren nun drei Wochen kürzer, die für den Geschäftsinhalt des Unternehmens so wichtige Datenerfassung nun absolut transparent.

Die vollständige Case Study finden Sie hier.

Observability für moderne Umgebungen ist ein enorm präzises Unterfangen. Sie postuliert, den Health- Status der Elemente in einem Cluster analysieren, den allgemeinen Status, Metrics und Logs eines spezifischen Containers prüfen und Kubernetes- Events mitsamt Container-Einfluss einsehen zu können.Weiter müssen auch die Anwendungs-Metrics und -Traces für einen Service in einem Container verifizierbar sein.

Richten Sie Ihre Monitoring-Tools auf die Herausforderungen einer verteilten, cloudbasierten Infrastruktur aus. Die Performance Ihrer über verschiedene Teilbereiche ausgeführten Anwendungen erschließt sich so viel besser. Ebenso wie der Gesamtüberblick für Ihren Stack als solchen.

Versteht sich Ihre Observability- Plattform auf Containerisierung und Kubernetes-Umgebungen, gelingt auch das Deployment von Änderungen, Korrekturen und Upgrades leichter.

All dies führt letztlich auch zu mehr Stabilität und weniger Downtime für Ihre Systeme. Die Zeit, die Sie mit der Hatz nach zu spät festgestellten Probleme verbringen, können Sie nun gewinnbringend in ein stärkeres Systemfundament investieren. Automatisierung und Self-Service- Tooling sind dadurch nicht nur greif-, sondern umsetzbar. Ihre Dev-Teams können so Anwendungen rascher entwickeln und neue Deployments häufiger durchführen.

Grundessenz #2: Infrastrukturspezifische Dashboards und Visualisierungen

Jedes Unternehmen ist unterschiedlich. So auch seine Software und Infrastruktur. Jede Komponente hat dabei ihren ganz eigenen Zweck im Hinblick auf Ihre Geschäftsziele zu erfüllen. Weiter erfolgen auch Ihre Software Deployments und Infrastrukturnutzung nach komplett individuellen Gesichtspunkten.

User sitting in front of a New Relic Dashboard

Moderne Monitoring-Lösungen vermitteln daher entsprechend individualisierbare Feature- Möglichkeiten, um die für Sie passenden Telemetrie- Datensätze nach Ihrem Gusto nutzbar zu machen. Echte Observability geht aber noch einen Schritt weiter. Völlig zurecht. Denn Ihre Teams benötigen die Möglichkeit, ihre ganz spezifischen Visualisierungen und Anwendungen zu konzipieren. Für Daten und Insights, die für Sie und Ihr Business relevant sind.

Über individuell anpassbare Dashboards und Visualisierungen lassen sich Monitoring-Strategien für die Teile Ihres Stacks gestalten, die für Ihren Geschäftserfolg am entscheidendsten sind. Sobald sich diese ändern – und mit ihnen Ihre Monitoring- Anforderungen – können Sie auch die zugehörigen Dashboards anpassen.

Ein Einzelhändler, der Fulfillment- und Verteilerzentren im ganzen Land betreibt, muss den Status quo seines Geschäfts anhand für ihn ganz eigener Disti-KPIs abbilden können. Dabei liegen verschiedene Datenströme aus allen Zentren vor. Im Detail sind sie für die oberste Führungsebene zwar nicht interessant. Was sie für die Gesamtperformance bedeuten, hingegen umso mehr.

Über ein individuell anpassbares Dashboard sind für diese Entscheidungsträger Incidents in einzelnen Zentren im Zusammenhang mit Geschäftsbereichen bestens darstellbar. Ein Rasterformat, das Zentren und Geschäftsbereich gekoppelt visualisiert, eignet sich dafür etwa ganz hervorragend. Mit nur einem Klick sind darüber nun für das jeweilige Zentrum relevante Sparten und zugehörige Incidents nachzuvollziehen.

Echte Observability steht und fällt mit für die entsprechenden Geschäftsziele spezifischen Insights. Dabei am wichtigsten: Wie setzen Sie Ihr Monitoring im Kontext um? Wie trägt es pro-aktiv zu Ihren Business-Resultaten bei?

Probleme lassen sich einfacher finden und beheben, wenn Ihre Telemetriedaten an Use Cases aufgespannt werden können, die für Ihr Unternehmen wichtig sind.

Diese Grundessenz ist von allen vier die entscheidendste, denn mit ihr lässt sich Ihr Monitoring für Ihre Geschäftsziele justieren. Mit dieser Grundlage sind Sie in der Entwicklung für zukünftige Kundenziele und auch im Wettbewerb stark aufgestellt.

Nutzen Sie komplett individualisierte Lösungen – aber ganz ohne externe Implementierungskosten.

Ihr Startpunkt: Individuelle Anpassung via Open Source

Mithilfe von Open-Source-Technologien lassen sich bestehende Lösungen leichter an Ihre Anforderungen adaptieren. Sie können so auch nur Code-Teile verwenden und auf diesen fußend Ihre eigenen Anwendungen entwickeln. Im Folgenden finden Sie einen Kurzüberblick zu drei Anwendungen, die mit der New Relic One Plattform als Basis entwickelt wurden.

Cloud Optimize

Hier wird überschüssigen Ressourcen-Allokationen durch Abgleichung von Instanzgrößen und -auslastung vorgebeugt. Einsparungen können durch die Optimierung der Ressourcengröße abgeschätzt werden. Persönliche Business Use Cases sind anhand von Hosts, Regionen und anderen Konfigurationen definierbar. Cloud Optimize unterstützt AWS, Azure und GCP.

Browser Analyzer

Mit Browser Analyzer optimieren Sie die Performance Ihrer Websites. Anhand von Baseline-Analysen werden mögliche Verbesserungen quantifiziert, etwa im Kontext ihrer Auswirkungen auf KPIs wie Bounce- Raten und Traffic. Schnell wird ersichtlich, welche Seiten die schlechteste Performance aufweisen, um so die Korrekturen mit der besten Impact-Rendite zu planen.

Customer Journeys

In diesem Kontext geht es um die Erstellung eines interaktiven Funnels zur Anpassung aller kundenrelevanten Schritte. Für jeden Workflow-Punkt können Standard-Daten wie Seitenansichten, Fehlerrate und -zahl ausgegeben werden. Detail-Metrics sind von diesen ausgehend mit nur einem Klick aufrufbar.

So nutzt Picnic die Möglichkeiten von New Relic

Picnic ist der am schnellsten wachsende Online-Supermarkt Europas. Das Unternehmen setzte zur Entwicklung von Custom-Dashboards auf New Relic. Über diese kann es Kundenaufträge im Detail analysieren und Bestandsprognosen erstellen.

Video

Picnic: Scaling Online Groceries With New Relic One

 

Grundessenz #3: Zentrale Transparenz

Die Abstraktionen moderner Microservice-Architekturen sorgen für zunehmend verschwimmende Grenzen zwischen Infrastruktur und Anwendungen.

Das Deployment per se wird dadurch zwar vereinfacht, doch beim Monitoring kommt so Komplexität hinzu. Ihre Tools müssen daher umso mehr Infrastruktur und alle Stack- Komponenten zu 100 % und komplett zentral durchleuchten können.

Muss zwischen mehreren Tools für einzelne Teilbereiche hin- und hergeschaltet werden, verlieren Sie wertvolle Zeit. Zudem entstehen dabei auch Datensilos und so mehr Arbeitsaufwand und das Risiko blinder Flecken. Müssen Performance Metrics aus unterschiedlichen Tools interpretiert werden, ist der gesamte Analyseprozess obendrein unnötig fehleranfällig. Sind alle Metrics hingegen zentral konsolidiert, reduziert dies auch potenzielle Fehlerquellen und macht ein schnelleres und dediziertes Vorgehen möglich.

Via Tool-Konsolidierung werden alle Daten zu Infrastruktur- und Anwendungs-Performance, Kundenerlebnis sowie Logs zusammengefasst. In der Folge spüren Sie Probleme nicht nur rascher auf, sondern diagnostizieren und beheben sie auch schneller.

Der Diagnose eines Anwendungsproblems zum Greifen nahe gekommen zu sein – wunderbar. Dann aber dieses letzte Datenfragment über einen Log abstrahieren und dafür erst zu einem weiteren Tool hin- und wieder zurückwechseln zu müssen – nicht mehr ganz so schön. Bei jedem Umschalten gehen wertvolle Sekunden verloren, die man sich aber eigentlich oftmals nicht leisten kann.

Ein anderes Beispiel: Was, wenn die Stabilität Ihrer Services genauso wichtig ist wie die Stabilität Ihres eigenen Systems? Jeder Service hat seine eigene Status-Seite. Für eine Überprüfung müssen 14 verschiedene aufgerufen werden. Für die meisten dieser Seiten sind die APIs zugänglich. Warum also nicht auch der Status aller Services in einer konsolidierten Übersicht?

Chart showing how downtime affects revenue

Im Kontext einer Monitoring-Strategie mit Legacy- und Homegrown-Tools kommt der Überblick für den Gesamt- Status Ihres Systems nur allzu leicht abhanden. Die gängige Konstellation aus Teams und Daten im Silomodus macht alles nur noch komplizierter. In der Folge erhöht sich die Belastung auf Ihre IT, die Ressourcenzuweisung wird schwieriger.

Haben Sie hingegen einen kompakten Blick auf Ihr System, beschert Ihnen dies vollständige Transparenz für alle Bereiche: vom Health-Status Ihrer Infrastruktur bis zum Kundenerlebnis. Die weitere Kausalität findet Ausdruck in besserer MTTR und dadurch weniger Downtime, was wiederum für bessere Umsatzsicherung und Profitabilität sorgt. Zu guter Letzt bedeutet der konsolidierte Überblick mit nur einem Tool eine Verbesserung für Ihre Ressourcenzuweisung.

iCIMS optimiert Kunden- und Kandidatenerlebnis mit New Relic

iCIMS entwickelt Recruitment-Software, die es als Cloud-Plattform zur Talentgewinnung implementiert. Dabei müssen stets neue technologische Anforderungen berücksichtigt werden, um ein nahtloses Kundenerlebnis zu garantieren. Essenziell hierfür: proaktive Produktentwicklung.

Diese setzt das Unternehmen durch konsequente Analyse von Daten um, die es seit geraumer Zeit aus verschiedenen Quellen extrahiert. Als Teil einer neuen Initiative wollte man seinen mit Entwicklung und Kundenerlebnis betrauten Teams die besten Einblicke direkt und schnell vermitteln und wandte sich zu diesem Zweck an New Relic.

Erfahren Sie alles zur Erfolgsgeschichte in diesem Video.

Grundessenz #4: Bessere Skalierbarkeit und Effizienz

Infrastruktur will skaliert werden. Dafür benötigen Sie allerdings auch ein Monitoring-Tool, das bei dieser Skalierung mithalten kann.

User looking at a computer

Bei traditionellen Self-Hosting- Tools nehmen diese Skalierung sowie der Verwaltungs- und Upgrade-Aufwand im Nachgang aber zu viel Zeit in Anspruch.

Eine moderne Lösung für Infrastruktur-Monitoring sollte im SaaS-Gewand daherkommen und sich quasi unsichtbar durch Ihren Stack bewegen. Sie sollten Ihrer Umgebung dabei gewissermaßen peu à peu beim Wachstum, beim Komplexerwerden zusehen können.

Moderne Observability integriert zudem auch AIOs und Intelligence- Funktionen im Sinne einer dynamischen Incident Response.

So erkennen Sie Anomalien pro- aktiv und korrelieren Incident Events automatisch, was Alert- Rauschen reduziert. Metadaten und weitere Kontextdetails unterstützen Sie bei der Diagnose von Incidents und Fehlerursachen. Aktionspläne zur Behebung lassen sich dadurch um einiges rascher definieren und umsetzen.

Probleme werden dadurch zumeist adressiert, bevor sie sich auf Ihre Kunden auswirken können. Durch smartes Alerting werden stets die Teams mit der besten Kontextkompetenz involviert.

Hieraus resultiert ein besserer Fokus auf das Kundenerlebnis und wirklich wichtige Aufgaben sowie die Möglichkeit, Incidents pro-aktiv vorzubeugen. Ihre Teams konzentrieren sich wieder mehr auf ihre eigentlichen Aufgabe: dem Markt neue Produkte, Software und Features rascher zuzuführen.

Bei Infrastruktur-Monitoring in moderner, innovativer Ausgestaltung verbringen Sie weniger Zeit mit seiner Verwaltung und stattdessen mehr mit der Skalierung und Optimierung Ihrer Infrastruktur.

Cellulant: Rasantes Wachstum mit Stack-Transparenz skaliert

Das panafrikanische Fintech-Unternehmen Cellulant sah sich mit so massivem wie plötzlichem Traffic-Wachstum konfrontiert. Obendrein befand sich der Abschluss eines wichtigen Deals in Reichweite – und dieser hatte das Potenzial, den Traffic-Benchmark sogar auf das Zehnfache in die Höhe schießen zu lassen. Dann würde man, das stand fest, von einer Monolith-Infrastruktur zu einer eventgesteuerten, auf Microservices basierenden Architektur übergehen müssen.

Um seine Cloud-Migration gewinnbringend zu gestalten und in der Folge nahtlose Anwendungs- und Infrastruktur-Performance zu gewährleisten, wandte sich Cellulant an New Relic. Es gelang, ein Observability Framework sowohl für den Legacy- als auch für den künftigen Stack umzusetzen. Cellulant war es so möglich, rasch und ohne Risiken zu skalieren.

Die vollständige Case Study finden Sie hier.

Im Auge des Sturms: End-to-End-Observability

IT-Infrastruktur befindet sich in einem Zyklon der Komplexität. In all dem soll Observability seine Verwaltung nunmehr endlich wieder vereinfachen. Es ist dabei essenziell, zwischen klassischem Monitoring und echter Observability zu unterscheiden. Letztere muss stets beantworten, wo ein Problem besteht, warum es dies tut, wie es zu beheben ist, und vor allem, wie es sich auf die restliche Infrastruktur auswirkt.

Echte Observability macht den Unterschied: zwischen Sekunden vs. Minuten, zwischen der Skalierung für die Chancen von morgen vs. der Bekämpfung von Brandherden von heute.

Anpassungsfähigkeit als Fundament für Stack-Observability

So wichtig Observability für effektives Infrastruktur-Management ist, so wichtig ist es auch, sich ins Gedächtnis zu rufen, welches Endziel sie vor Augen hat. Denn Observability selbst als Endziel auszurufen wäre zu kurz gegriffen.

Vielmehr soll sie es Ihnen und Ihrem Infrastrukturteam ermöglichen, in kürzester Zeit zu verstehen, welche Systemkomponenten adressiert werden müssen und wie. In einigen Fällen kann dies Downtime vorbeugen. In anderen die Bereitstellung angemessener Kapazitäten ermöglichen. Wiederum andere Konstellationen bergen mit ihr völlig neues Innovationspotenzial.

Bei moderner Infrastruktur ist schließlich wirklich immer nur eines sicher: Es wird zu Änderungen kommen. Und diese Änderungen werden einen Dominoeffekt über eine zunehmend breite Tech-Oberfläche nach sich ziehen.

Am meisten zum geschäftlichen Erfolg beitragen wird können, wer all diese verschlungenen Pfade am besten durchlaufen und sich so anpassen kann, wie dies dem Business-Kontext am förderlichsten ist.

Diejenigen Teams, die genau wissen, was sich vor ihnen abspielt.

Sie erkennen Ihre Ambitionen wieder? Dann sollten wir uns sprechen.

New Relic ist eine offene, vernetzte und programmierbare Plattform, die Ihnen umfassende Kontext-Observability für Ihren gesamten Tech-Stack vermittelt. Sie verschafft Ihnen einen konsolidierten Überblick all Ihrer Daten: vom Kundenerlebnis über Browser und Mobilgeräte bis hin zu Ihren Anwendungen und Ihrer Infrastruktur, ganz unabhängig von der Umgebung. Blinde Flecken werden reduziert, komplexe Zusammenhänge über Abteilungsgrenzen hinweg durch Kontext aufgelöst. Probleme können so rasch identifiziert und behoben werden.

Hier erfahren Sie, wie wir Ihnen bei Ihrer Verfügbarkeit und Uptime helfen können.